►◄           Titelseite

Heilpädagogisches Zentrum Senden

 

Die Lindenhofschule

        - mit vergleichsweise geringem Förderbedarf

        - durchschnittlichem Förderbedarf 

        - mit höherem Förderbedarf

 

 

 

 

Lindenhofschule

 

 

 

Leitung der Lindenhofschule

 

Dieter Rommel, Schulleiter

Holsteinerstr. 1, 89250 Senden

Tel. 07307/9757-0

 

▲▲zum Seitenanfang ▲▲

 

 

 

Lindenhofschule

 

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

In der Lindenhofschule werden derzeit (Schuljahr 2010/2011) ca. 175 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 19 Jahren unterrichtet. 

 

Sie weisen einen erheblichen Förderbedarf auf, der sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann und oft nicht auf den ersten Blick erkennbar ist.

 

Wenn im Folgenden die Rede von Förderbedarf ist, ist spezieller sonderpädagogischer Förderbedarf gemeint.

 

 

Schülerinnen und Schüler mit relativ geringem Förderbedarf

 

Schülerinnen und Schüler mit durchschnittlichem Förderbedarf

 

Schülerinnen und Schüler mit intensivem Förderbedarf

 

 

▲▲zum Seitenanfang ▲▲

 

 

 

Lindenhofschule

 

 

Schülerinnen und Schüler mit relativ geringem Förderbedarf

 

Viele dieser Schülerinnen und Schüler interessieren sich für dieselben Dinge wie Gleichaltrige in anderen Schulen. Im Unterricht sind deshalb lebenspraktisch wichtige Themen wie Sprache, Lesen, Verstehen und Schreiben von einfachen Texten, die Uhr, Geld und Maße auf der Tagesordnung.

 

Auch Mathematik mit ausgewählten Bereichen der Grundrechenarten steht auf dem Stundenplan. Einen wesentlichen Lernbereich stellen die eigene Person und das Zusammenleben mit anderen Menschen dar.

 

Außerdem stehen musische, medientechnische, handwerkliche und hauswirtschaftliche Angebote auf den persönlichen Förderplänen. Bei den Jugendlichen in der Berufsschulstufe kommt die intensive Beschäftigung mit beruflichen Möglichkeiten hinzu. 

 

▲▲zum Seitenanfang ▲▲

 

 

 

 

 

Lindenhofschule

 

 

Schülerinnen und Schüler mit durchschnittlichem Förderbedarf

 

Manche Kinder und Jugendliche üben den Umgang mit gebärdenunterstützter Kommunikation, trainieren mit Sport oder Rhythmik ihre Bewegungssteuerung, konzentrieren sich mit Hilfe einfacher Computerprogramme. 

 

Sie lernen Buchstaben, Wörter und kleine Texte zu lesen. Andere praktizieren unter Anleitung gezielt Körperpflege und Umgang mit Bekleidung.

 

Sie lernen im Sachunterricht, sich im Alltag selbständiger zurecht zu finden und in den höheren Klassen, produktiv mit den Händen zu arbeiten.

 

Auch hier hat natürlich das Leben in der Gemeinschaft als Lernziel einen hohen Stellenwert.

 

▲▲zum Seitenanfang ▲▲

 

 

 

 

 

Lindenhofschule

 

 

Schülerinnen und Schüler mit intensivem Förderbedarf

 

Manche Kinder und Jugendlichen leben mit Behinderungen in mehreren Bereichen und sind deshalb auf besonders intensive Förderung und pflegerische Maßnahmen angewiesen.

 

Sie  lernen, ihren eigenen Körper und ihre Umgebung besser wahrzunehmen, bei der Körperpflege und beim Essen mitzuhelfen und einfachste Handlungsschritte selbst auszuführen.

 

All diese unterschiedlichen Kinder sind in gemischten Klassen und Gruppen mit Gleichaltrigen zusammen. Dies bietet besonders gute Möglichkeiten für den äußerst wichtigen Bereich des sozialen Lernens.

 

▲▲zum Seitenanfang ▲▲

 

 

 

 

Lindenhofschule

 

Diagnostik / Aufnahme 

 

Mit Hilfe umfangreicher sonderpädagogischer Tests (Diagnostik) stellen Sonderschullehrkräfte fest, ob die Lindenhofschule der geeignete Förderort für ein Kind ist.

 

Die Aufnahme eines Kindes in die Lindenhofschule erfolgt meist zu Beginn der allgemeinen Schulpflicht im Alter von sechs Jahren, ist jedoch auch in allen späteren Jahrgängen möglich.

 

In festgelegten Abständen wird der aktuelle Leistungsstand des Kindes mittels einer geeigneten Verlaufsdiagnostik ermittelt. Darüber hinaus wird bei Bedarf eine Zwischendiagnostik durchgeführt.

 

Wenn unser Angebot den Lernbedürfnissen eines Kindes nicht mehr gerecht wird, wird ein Wechsel in eine andere Schulart durchgeführt.

 

▲▲zum Seitenanfang ▲▲

 

 

 

 

Lindenhofschule

 

 

Unterricht (1): Unterrichtsfächer 

 

Die Basis für den Unterricht bildet der amtliche Lehrplan.  Die Lerninhalte müssen nicht, wie in anderen Schulen üblich, nach Jahrgängen gegliedert abgearbeitet werden. Der Lehrplan stellt vielmehr eine Sammlung von Lernangeboten dar, die auf die Lebenswirklichkeit und die Lernbedürfnisse der Schüler abgestimmt wird. Die Lehrkräfte erstellen Klassenlehrpläne, in denen die Lerninhalte festgelegt werden.

 

 

 

 

▲▲zum Seitenanfang ▲▲

 

 

 

Lindenhofschule

 

Unterricht (2):  Unterrichtsprinzipien

 

 

 

  

 

 

 

 

▲▲zum Seitenanfang ▲▲

 

 

 

  

Lindenhofschule

 

 

Mitarbeiterteam

 

 

 

▲▲zum Seitenanfang ▲▲ 

 

 

 

 

Lindenhofschule

 

 

Fachräume

 

 

 

 

 

Lindenhofschule

 

 

Organisation

 

Die Klassen werden von 7 - 13 Schülerinnen und Schülern besucht.

 

Die reguläre Schulbesuchsdauer beträgt 12 Jahre.

Damit wird die gesamte Schulpflicht und die Berufsschulpflicht erfüllt. 

 

Die Schülerinnen und Schüler besuchen

 

 

▲▲zum Seitenanfang ▲▲

 

 

 

 

 

 

Lindenhofschule

 

 

Berufsschulstufe

 

 

Nach neun Jahren wechseln unsere Schülerinnen und Schüler in die Berufsschulstufe. Sie umfasst in der Regel drei Schuljahre und dient der Erfüllung der Berufsschulpflicht. Die Berufsschulpflicht ist nicht an die Volljährigkeit mit 18 Lebensjahren gekoppelt und kann nur durch den Wechsel zur einer Maßnahme der Agentur für Arbeit verkürzt werden.

 

Die wesentlichen Ziele der Berufsschulstufe sind:

 

 

 

 

 

In der Berufsschulstufe unterrichtet pädagogisches Fachpersonal wie in den anderen Stufen. Dazu kommt jedoch ein Handwerksmeister, kurz „Werkmeister“ genannt. Die Schülerinnen und Schüler lernen und arbeiten überwiegend in eigenen Räumlichkeiten.  Die Gliederung der Klassen in Arbeitsgruppen "unter dem Dach" einer Schülerfirma, die das ganze Schuljahr zusammen bleiben, ist ein äußeres Merkmal für den neuen Lebensabschnitt nach der regulären Schulpflicht-Zeit. Unterricht in Projekten, Arbeitslehre und mehrere Berufspraktika an geeigneten Arbeitsplätzen stellen die Ausbildungsschwerpunkte dar. Wohntraining, das heißt Selbstversorgungs- und Wohnprojekte in der angemieteten Lehrwohnung, bildet die logische Fortsetzung von Hauswirtschaftsunterricht und Textilarbeit. Die möglichst selbständige Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wird im Mobilitätstraining erlernt. Die Vorbereitung auf das Arbeitsleben erfolgt in Orientierung am künftigen Arbeitsplatz, der oft in den Donau-Iller-Werkstätten gefunden wird. Aber auch andere berufliche Möglichkeiten auf dem so genannten freien Arbeitsmarkt werden ins Auge gefasst, wenn es dem Einzelnen entspricht. Dabei ist die sehr gute Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und mit dem Integrationsfachdienst hervorzuheben.

 

▲▲zum Seitenanfang ▲▲

 

 

 

Lindenhofschule

 

  

Schulleben

 

 

In der Aula der Lindenhofschule finden zu aktuellen und jahreszeitlichen Anlässen klassen- und stufenübergreifende Morgenkreise und Schulgottesdienste statt (z.B. Schuljahresbeginn, Advent, Weihnachten, Frühling, Ostern, Abschlussfeier u.a.m.).

Die Schüler werden in die Gestaltung aktiv mit einbezogen. Schüler, die an Gottesdiensten nicht teilnehmen, können jeweils alternative Angebote annehmen.

 

Ein alljährliches öffentliches Sommerfest wird gemeinsam mit dem Elternbeirat vorbereitet und durchgeführt. Anlässlich besonderer Ereignisse wird das Sommerfest mit einem informativen "Tag der offenen Tür" verbunden.

 

Die Schüler nehmen an Sportfesten und Turnieren mit anderen Schulen aktiv und mitgestaltend teil.

 

Schullandheimaufenthalte und Unterrichtsgänge bieten vielfältige Möglichkeiten der Begegnung mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus anderen Schularten und Lebensbereichen.

 

▲▲zum Seitenanfang ▲▲

 

 

 

 

Lindenhofschule

 

Schulpartnerschaften

 

Frankreich

 

Die Lindenhofschule pflegt sein 1989 eine Partnerschaft mit einer Schule in Frankreich. Das Institut Medical Educatif  (IME) in der kleinen Stadt Montfort sur Meu (nahe Rennes in der Bretagne) ist eine Schule, die in etwa einem Förderzentrum in Bayern entspricht. Jedes Jahr im Sommer findet eine etwa einwöchige Begegnung von Schülern und Mitarbeitern statt; wechselweise in Montfort oder in Senden. Diese Partnerschaft wird finanziell vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) seit vielen Jahren unterstützt. Ohne die Zuschüsse vom DFJW wäre die Verwirklichung der Schulpartnerschaft nicht möglich.

 

Kenia

 

Seit 2002 entwickelt sich eine Schulpartnerschaft mit einer Schule für Kinder mit Behinderungen in Afrika. Die Maria Magdalena Special School (MMSS) in Munyu (Kenia) wurde 1982 von Pfarrer Michael Schrode aus Vöhringen (Landkreis Neu-Ulm) gegründet. Ein Schüleraustausch kommt nicht zustande, aber eine fachliche Zusammenarbeit durch Email-Austausch und durch Besuche von Mitarbeitern der Lindenhofschule in Munyu ist möglich. Gelegentlich kommen auch Fachkräfte aus Kenia zur Hospitation in unsere Einrichtung. Zahlreiche Unterstützer aus Elternschaft, Mitarbeiter-Team und Schülerschaft tragen zur Verbesserung der Situation der Schulkinder in Munyu bei. Ein wichtiges Projekt ist auch die Planung und Errichtung einer geschützten Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Munyu, womit den Schülern der MMSS eine berufliche Zukunft geboten werden soll. 

Initiiert wurde die Partnerschaft durch den Verein „Hilfe zur Selbsthilfe -  Munyu, Kenia e.V.“ 

 

▲▲zum Seitenanfang ▲▲

 

 

 

 

Lindenhofschule

 

  

Außenklassen und Kooperation

 

 

Im Haus der Grundschule "Am Lichtacker" im Illertissener Ortsteil Tiefenbach werden zwei unserer Klassen der Grundschulstufe unterrichtet und gefördert. Zahlreiche Möglichkeiten der Kooperation sind dort Teil des Alltags geworden. Kinder mit und ohne Behinderungen können im Sachunterricht, in musischen Fächern, bei Sport und Spiel miteinander und voneinander lernen.  

 

Wichtig sind uns auch andere Kooperationsmaßnahmen. Gemeint ist damit zeitweise gemeinsamer Unterricht mit Klassen aus Grund- und Hauptschulen. 

Dies findet mit verschiedenen Schularten und Klassen im näheren und weiteren Umfeld statt. Der zeitliche Rahmen erstreckt sich je nach Situation von einzelnen Begegnungen bin hin zu mehrjährigen Kooperationen.

 

Mit der städtischen Wirtschaftsschule Senden besteht seit 1989 die "Lindenhof-AG"  mit einem gemeinsamen Programm. Alle zwei Wochen treffen sich etwa 25 Jugendliche der beiden Schulen um sich kennen zu lernen und um gemeinsame Freizeitaktivitäten zu erleben. Dies wird von den Teilnehmern beider Schulen als echte Bereicherung im sozialen Leben empfunden.

 

 

▲▲zum Seitenanfang ▲▲

 

 

 

 

Lindenhofschule

   

Zusammenarbeit mit den Eltern

 

 

Die Eltern sind für uns ein wichtiger Partner bei der Erziehung und Förderung der Kinder und Jugendlichen. Die Zusammenarbeit mit den Eltern erfolgt auf vielfältige Weise:

 

 

 

 

Der Elternbeirat trägt als Bindeglied zum Aufbau und Bestand der Partnerschaft zwischen Eltern und Fachkräften bei.

Der Elternbeirat ist Mitglied im Landeselternbeirat Bayern.

 

 

▲▲zum Seitenanfang ▲▲